Die Entdeckung Amerikas 1492 durch den genuesischen Seefahrer Christoph Kolumbus gilt als eines der bedeutendsten Ereignisse der Geschichte. Oft wird dieses Datum als Epochengrenze zwischen Mittelalter und Neuzeit genannt. Kolumbus hatte vor, den Seeweg nach Indien auf dem Westkurs zu finden. Für diesen Plan fand er Unterstützung bei den katholischen Königen Isabella und Ferdinand von Spanien. Mit drei Schiffen stach er am 3. August 1492 in See und erreichte am 12. Oktober 1492 die Bahamas. Insgesamt unternahm Kolumbus vier Entdeckungsfahrten in die Neue Welt. Bis zu seinem Tod erkannte er nicht, dass er nicht an die Ostküste Asiens gelangt war, sondern einen neuen Kontinent entdeckt hatte, Amerika.
Im Jahr 1466 macht ein 15-jähriger Schiffsjunge aus Genua das Deck eines großen Schiffes sauber. Er weiß noch nichts von Isabella, der jüngeren schwester des spanischen Königs, die in seinem Leben einmal eine große Rolle spielen soll. Und Kolumbus weiß auch noch nichts von einem großen, unbekannten Kontinent, dessen Entdeckung später einmal mit seinem Namen unzertrennlich verbunden sein wird, obwohl er ihn gar nicht entdeckt hat.
Christoph Kolumbus (ital. Cristoforo Colombo, span. Cristóbal Colón, port. Cristóvão Colombo, engl. Christopher Columbus, latinisiert Columbus, eingedeutscht Kolumbus; * 1451 (?) in Genua; † 20. Mai 1506 in Valladolid) war ein genuesischer Seefahrer in spanischen Diensten, dem im Jahr 1492 die Wiederentdeckung Amerikas gelang. Wie heute bekannt, wurde der amerikanische Kontinent schon rund 500 Jahre vor Kolumbus von Leif Eriksson oder anderen Isländern entdeckt. Wenn Kolumbus gleichwohl bis heute als maßgeblicher europäischer Entdecker Amerikas gilt, ist dies darauf zurückzuführen, dass erst seine Reisen zu dauerhafter Kolonisierung durch Menschen anderer Kontinente in geschichtlicher Zeit führten. Im Bestreben, auf dem westlichen Seeweg von Europa nach Ostasien zu gelangen, erreichte Kolumbus am 12. Oktober 1492 die dem amerikanischen Kontinent vorgelagerten Karibischen Inseln. Er selbst war bis zu seinem Lebensende der Ansicht, eine Route auf dem Seeweg nach „Hinterindien" entdeckt zu haben. Anders als oft behauptet, glaubte er nie, Indien selbst erreicht zu haben. Die Bewertung seiner Taten und Leistungen ist Gegenstand kontroverser Debatten. Dem Entdeckerdrang, der ihm zugeschrieben wird, und dem Mut, in unbekannte Gewässer vorzustoßen, steht gegenüber, dass die Spanier in der Folgezeit die indianische Bevölkerung versklavten und Gräueltaten verübten. Ob Kolumbus auch direkt selbst für derartige Taten verantwortlich war, ist unklar. Seine Aufzeichnungen wecken <b>...</b>
Christoph Kolumbus (ital. Cristoforo Colombo, span. Cristóbal Colón, port. Cristóvão Colombo, engl. Christopher Columbus latinisiert Columbus, eingedeutscht Kolumbus; * 1451 (?) in Genua; † 20. Mai 1506 in Valladolid) war ein genuesischer Seefahrer in spanischen Diensten, dem gemeinhin die Entdeckung Amerikas zugeschrieben wird.
Ganze Serie hier: neanderpeople.npage.de 1466. Ein 15jähriger Schiffsjunge aus Genua macht das Deck eines großen Schiffes sauber. Er weiß noch nichts von Isabella, der jüngeren schwester des spanischen Königs, die in seinem Leben einmal eine große Rolle spielen soll. Und Kolumbus weiß auch noch nichts von einem großen, unbekannten Kontinent, dessen Entdeckung später einmal mit seinem Namen unzertrennlich verbunden sein wird, obwohl er ihn gar nicht entdeckt hat...
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