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Krieg der Götter-Filmkritik Im Trailer zu „Krieg der Götter 3D" wird mit der Zeile geworben, dass hinter dem Film dieselben Produzenten stehen, die vor einigen Jahren auch schon für die Comic-Verfilmung „300" verantwortlich zeichneten. Und tatsächlich erweisen sich beide Filme als ähnlich extrem stilisierte Fantasy-Epen, die zudem beide im vorchristlichen Griechenland angesiedelt sind. Aber wo Zack Snyders Spartaner-Schlachtplatte neben einem unbedingten Stilwillen auch einen veritablen Unterhaltungswert aufwies, setzt der Kostüm- und Ausstattungs-Fetischist Tarsem Singh („The Cell", „The Fall") nun alles auf eine Karte und zieht seine eigenwillige künstlerische Vision ohne Kompromisse durch. Daher ist sein Film eigentlich eher für Arthouse- als für Multiplex-Besucher geeignet, auch wenn das Götter-Gemetzel für einen Großteil des kunstbegeisterten Kinopublikums wahrscheinlich zu brutal geraten ist. Nachdem seine Frau und sein Kind an einer Krankheit dahingesiecht sind, plant der unbarmherzige König Hyperion (Mickey Rourke), sich für den Verlust an den Göttern zu rächen. Dafür will er die einst in den Tartarus verbannten Titanen mithilfe eines magischen Bogens aus ihrem Verlies in der Unterwelt befreien, weil nur diese die Götter des Olymps besiegen können. Für Zeus (Luke Evans) und die anderen Götter wäre es zwar ein Leichtes, Hyperion und seine nach Blut dürstende Armee aufzuhalten, doch ein Gesetz aus früheren Zeiten besagt, dass sich Götter niemals direkt in das <b>...</b> |
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