Kommunikation in der Zukunft; oder besser: das, was man sich in Japan 1984 darunter vorstellte. Es lebe die Übermittlung vonFarbbildern und das Telefax. "Gesucht entdeckt erfunden" ist eine von 1997/1998 erstmals in Deutschland ausgestrahlte Kinder-Wissenschaftshistoriensendung, welche in Japan zwischen 1983 und 1985 unter dem Titel "Miimu iroiro yume no tabi" produziert und ausgestrahlt wurde. In jeder Folge erklärte der Computergeist Lexy - das rosa Vich mit nervtötender Stimme und Händen aus Haaren - zwei Kindern innerhalb einer Rahmenhandlung in naher Zukunft wissenschaftshistorische Themen.
Götz Werner ist überzeugt, dass die Gemeinschaft für eine Entwicklung, die die Gesundheit und Lebensfähigkeit des Zusammenlebens sichert, neue Impulse braucht. "Das Denken benötigt neue Ideen, um sich zu erneuern. Wir brauchen Zukunftsvisionen oder Realträume zur Orientierung." Der erfolgreiche Unternehmer ist Befürworter des bedingungslosen Grundeinkommens. Die Begründung ist einfach: "Ein Problem der Gesellschaft liegt darin, dass viele arbeiten nicht wegen der Arbeit, sondern wegen des Einkommens, dass sie krampfhaft an der Arbeit festhalten, obwohl sie gern längst schon etwas anderes machen würden. Daraus rührt viel Ineffektivität." Ein Grundeinkommen soll vom Zwang entlasten und dadurch Potenziale freisetzen. "Die Ethik des Grundeinkommens lautet kurz und bündig: Du bekommst ein Grundeinkommen und hast damit die Möglichkeit, ja die Bringschuld, deine Talente in der Gesellschaft wirksam werden zu lassen." Götz Werner wird in seiner Eröffnungskeynote auf Glaubwürdigkeit in der Kommunikation eingehen. Ob in seiner Führungsphilosophie oder mit seinen Ideen zum bedingungslosen Grundeinkommen: Authentizität und die Befähigung zum selbstgeführten Handeln stehen stets im Zentrum seines Denkens und Handelns.
Erdbeben und Tsunamis zerstören Unterseekabel und Festnetztechnik. Spätestens wenn Notstromaggregate in den Sendetürmen radioaktiv verseuchter Gebiete keinen Sprit mehr haben, bricht im Norden Japans der noch funktionierende Rest des Kommunikationsnetzes zusammen. Dann verstummen auch viele Mobilfunk- und Satellitenstationen. Nicht aber, wenn Funkamateure in der Nähe sind. Die haben speziell für solche Notfälle mehrere weltweit funktionierende Netze parat: www.darc.de Mit der kleinen Handkamera besuche ich Michael Becker. Der DARC- Notfunkreferent für Berlin hat sich schon an Kommunikationsnetzen in Chile und Haiti beteiligt. Becker und seine internationalen Freunde besitzen die Technik, auch Japan zu helfen. Das ist übrigens erst die Beta-Version des ursprünglichen Films. Aus diesem Rohschnitt und neuem, noch unveröffentlichten Material enteht irgendwann noch der richtige Film über Amateurfunk und Funkamateure. * *